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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Landschaftspflege & Vertragsnaturschutz

Die Kulturlandschaft des Kreises Kleve wird durch unterschiedlichste Landschaftsbestandteile geprägt, die unverzichtbare Lebensräume für viele verschiedene Pflanzen und Tiere darstellen und das Landschaftsbild beleben. Die Erhaltung dieser Landschaftsbestandteile wird durch verschiedene Programme finanziell gefördert, z.B.:

Öko-Modellregion Niederrhein

Mit der Förderung von Öko-Modellregionen erweitert das Land Nordrhein-Westfalen seine Unterstützung für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und trägt damit dem Ziel der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung, bis 2030 auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologischen Landbau zu betreiben.

Nach erfolgreichem Durchlauf des ersten landesweiten Wettbewerbsverfahrens hat der Zusammenschluss der Kreise Wesel und Kleve am 28.10.2021 den Zuschlag zur Förderung der Öko-Modellregion Niederrhein erhalten.

Das Land wird dazu die Kosten für ein Öko-Regionalmanagement mit einem Anteil von bis zu 80 Prozent über eine Laufzeit von zunächst bis zu drei Jahren mit insgesamt 240.000 Euro bezuschussen.

Das Öko-Regionalmanagement organisiert die Zusammenarbeit, bringt Erzeugung, Lebensmittelhandwerk, Handel, Gastronomie und Verbraucher zusammen, initiiert und begleitet den Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten, ist Förderlotse und baut eine Erzeuger-Verbraucher-Kommunikation auf.

Ansprechpartner/in (Kreis Wesel)

Surmann, Kirstin
Telefon: 0281 207-4015
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 015


Kopfbäume

Um ein Auseinanderbrechen dieser typisch niederrheinischen Landschaftselemente zu verhindern, sind in einem Abstand von 8 bis 10 Jahren Pflegemaßnahmen unbedingt erforderlich. Diese Arbeiten können von Eigentümern, Pächtern oder auch naturschutzorientierten Vereinen oder Verbänden durchgeführt werden.

Der Schnitt der Kopfbäume (Weiden, Eschen, Eichen) kann über das Förderprogramm ELER gefördert werden. Einige wichtige Informationen können Sie hier, oder am rechten Rand dieser Seite herunterladen .
Die genauen Vertragsbedingungen entnehmen Sie bitte dem Antragsformular, welches Sie hier bzw. am rechten Rand unter Dokumente herunterladen können.

Extensivierung von Grünland- und Ackerflächen, Anlage von Blühstreifen, Pflege von Hecken und Streuobstwiesen

Fördermöglichkeiten sind im Rahmen des Kulturlandschaftsprogrammes gegeben, welches sich an Landwirtinnen und Landwirte und andere Landbewirtschafter richtet, die sich für die Dauer von mindestens fünf Jahren verpflichten, die Flächen gemäß den vereinbarten Bewirtschaftungsgrundsätzen zu bewirtschaften.

Bei Interesse an einer der Fördermaßnahmen wenden Sie sich bitte an die unten genannten Kontaktpersonen. Das Maßnahmen-Angebot finden Sie hier.

Eine nachträgliche finanzielle Förderung bereits durchgeführter Maßnahmen ist rechtlich nicht zulässig. Bitte nehmen Sie daher rechtzeitig Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde auf, falls Sie beabsichtigen, Fördermittel zu beantragen.

Eine Förderung von Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen ist darüber hinaus an bestimmte Rahmenbedingungen (z.B. keine anderweitige Verpflichtung zur Durchführung der Maßnahmen) gebunden und kann nur im finanziellen Rahmen der zur Verfügung stehenden Fördermittel des Landes und der EU erfolgen. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.


Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Naturdenkmale,
Streuobstwiesen,
Vertragsnaturschutz,
Frau Pelzer 02821 85-115
02821 85-700
1.420
Landschaftspflege,
Kopfbäume,
Herr Dr. Chrobock 02821 85-166
02821 85-705
1.423
Sachgebietsleitung - Naturschutz und Landschaftspflege,
Herr Bäumen 02821 85-508
02821 85-705
1.402