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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Allgemeines zum Thema Namensänderung

Der Name einer Person steht in Deutschland nicht zur freien Verfügung des Namensträgers, d.h. dass das deutsche Namensrecht eine freie Wahl des Vor- und Familiennamens nicht vorsieht.

Namensänderungen sind hauptsächlich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) möglich. Darüber hinaus gibt es weitere, in speziellen gesetzlichen Vorschriften abschließend geregelte, namensrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung möglich, um Unzuträglichkeiten der Namensführung im Einzelfall beseitigen zu können.

Gesetzliche Namensänderung auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches

Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt z. B.:

·         die Namensführung in einer Ehe und nach Eheauflösung (§ 1355 BGB)

·         die Namensführung von Kindern (§§ 1616 – 1618 BGB)

·         die Namensführung in Adoptionsfällen (§ 1757 BGB)

Falls Sie die Änderung eines Namens wünschen, wenden Sie sich bitte zunächst an das Standesamt Ihres Wohnortes. Die Standesämter sind für die Entgegennahme von Namenserklärungen gesetzlicher Namensänderungen auf Grundlage des BGB zuständig.

Erst wenn das Standesamt keine Möglichkeit einer Namensänderung sieht, kommt unter Umständen nachrangig eine sogenannte öffentlich-rechtliche Namensänderung in Betracht.

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderungen erfolgen auf der Grundlage des Namensänderungsgesetzes. Sie stellen einen Ausnahmefall dar.

Der Vor- oder Familienname einer Person darf nach dem Namensänderungsgesetz nur dann geändert werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere in folgenden Fällen vor:

·         bei Führen eines Sammelnamens wie Meyer, Müller, Schmidt und Schulz

·         bei Namen, die anstößig oder lächerlich klingen

·         bei Schwierigkeiten in der Schreibweise oder in der Aussprache eines Namens

·         bei Pflegekindern

·         bei seelischer Belastung, die durch die Namensführung hervorgerufen wird.

Eine Änderung des Namens kommt hingegen nicht in Betracht, wenn der bestehende Name nicht gefällt, ein anderer Name besser klingt oder wegen familiärer/privater Probleme eine Loslösung von einem Namen gewünscht ist.

Für öffentlich-rechtliche Namensänderungen ist der Kreis Kleve zuständig.

Einen Antrag auf Namensänderung können Sie ausschließlich bei Ihrer Stadt bzw. Gemeinde stellen (Bürgerbüro oder Standesamt), wo Sie auch das entsprechende Antragsformular erhalten. Ihr Antrag wird von dort zur Bearbeitung an den Kreis Kleve weitergeleitet.

Für die Bearbeitung werden folgende Unterlagen benötigt:

Staatsangehörigkeitsausweis, Namensänderung, Vornamen, Familennamenhttps://www.kreis-kleve.de/de/dienstleistungen/namensaenderungen/Gebühren Bezeichnung Höhe der Gebühr Antrag auf Namensänderung (Familiennamen) Gebührenrahmen 50,00 Euro bis 300,00 Euro Antrag auf Namensänderung (Vornamen) Gebührenrahmen 50,00 Euro bis 1.200,00 Euro Mitzubringende Unterlagen Bezeichnung Erforderliche Unterlagen Antrag auf Namensänderungen (Vornamen / Familiennamen) beglaubigte Abschrift des Geburtenbuches oder eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde(n) der von der Namensänderung betroffenen Personen ggf. beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde(n) aktuelle erweiterte Meldebescheinigung aktuelles Führungszeugnis nach § 30 BZRG für Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben Selbstauskunft aus dem Schuldnerregister ausführliche Antragsbegründung Unterlagen, die darüber hinaus benötigt werden (Rechtfertigung des "wichtigen Grundes"), sind von Fall zu Fall unterschiedlich, und werden bei Bearbeitung von den zuständigen Mitarbeitern mitgeteilt.
Kreisverwaltung Kleve
Nassauerallee15-2347533Kleve
02821 85-0

Namensänderungen

Allgemeines zum Thema Namensänderung

Der Name einer Person steht in Deutschland nicht zur freien Verfügung des Namensträgers, d.h. dass das deutsche Namensrecht eine freie Wahl des Vor- und Familiennamens nicht vorsieht.

Namensänderungen sind hauptsächlich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) möglich. Darüber hinaus gibt es weitere, in speziellen gesetzlichen Vorschriften abschließend geregelte, namensrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung möglich, um Unzuträglichkeiten der Namensführung im Einzelfall beseitigen zu können.

Gesetzliche Namensänderung auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches

Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt z. B.:

·         die Namensführung in einer Ehe und nach Eheauflösung (§ 1355 BGB)

·         die Namensführung von Kindern (§§ 1616 – 1618 BGB)

·         die Namensführung in Adoptionsfällen (§ 1757 BGB)

Falls Sie die Änderung eines Namens wünschen, wenden Sie sich bitte zunächst an das Standesamt Ihres Wohnortes. Die Standesämter sind für die Entgegennahme von Namenserklärungen gesetzlicher Namensänderungen auf Grundlage des BGB zuständig.

Erst wenn das Standesamt keine Möglichkeit einer Namensänderung sieht, kommt unter Umständen nachrangig eine sogenannte öffentlich-rechtliche Namensänderung in Betracht.

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderungen erfolgen auf der Grundlage des Namensänderungsgesetzes. Sie stellen einen Ausnahmefall dar.

Der Vor- oder Familienname einer Person darf nach dem Namensänderungsgesetz nur dann geändert werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere in folgenden Fällen vor:

·         bei Führen eines Sammelnamens wie Meyer, Müller, Schmidt und Schulz

·         bei Namen, die anstößig oder lächerlich klingen

·         bei Schwierigkeiten in der Schreibweise oder in der Aussprache eines Namens

·         bei Pflegekindern

·         bei seelischer Belastung, die durch die Namensführung hervorgerufen wird.

Eine Änderung des Namens kommt hingegen nicht in Betracht, wenn der bestehende Name nicht gefällt, ein anderer Name besser klingt oder wegen familiärer/privater Probleme eine Loslösung von einem Namen gewünscht ist.

Für öffentlich-rechtliche Namensänderungen ist der Kreis Kleve zuständig.

Einen Antrag auf Namensänderung können Sie ausschließlich bei Ihrer Stadt bzw. Gemeinde stellen (Bürgerbüro oder Standesamt), wo Sie auch das entsprechende Antragsformular erhalten. Ihr Antrag wird von dort zur Bearbeitung an den Kreis Kleve weitergeleitet.

Für die Bearbeitung werden folgende Unterlagen benötigt:

Erforderliche Unterlagen

Mitzubringende Unterlagen
BezeichnungErforderliche Unterlagen
Antrag auf Namensänderungen
(Vornamen / Familiennamen)
  1. beglaubigte Abschrift des Geburtenbuches oder eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde(n) der von der Namensänderung betroffenen Personen
  2. ggf. beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde(n)
  3. aktuelle erweiterte Meldebescheinigung
  4. aktuelles Führungszeugnis nach § 30 BZRG für Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben
  5. Selbstauskunft aus dem Schuldnerregister
  6. ausführliche Antragsbegründung

Unterlagen, die darüber hinaus benötigt werden (Rechtfertigung des "wichtigen Grundes"), sind von Fall zu Fall unterschiedlich, und werden bei Bearbeitung von den zuständigen Mitarbeitern mitgeteilt.

Gebühren

Gebühren
BezeichnungHöhe der Gebühr
Antrag auf Namensänderung (Familiennamen)
Gebührenrahmen
50,00 Euro bis 300,00 Euro
Antrag auf Namensänderung (Vornamen)
Gebührenrahmen
50,00 Euro bis 1.200,00 Euro

Öffnungszeiten

Generelle Öffnungszeiten

mo - do9:00 - 16:00
fr9:00 - 12:00

Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Namensänderung,
Standesamtsaufsicht,
Jagdaufsicht,
Staatsangehörigkeit (deutsch) - Feststellung,
Meldeamtsaufsicht,
Frau Plath 02821 85-581
02821 85-587
2.787