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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Positiv getestet?

Wie verhalte ich mich richtig?

Häufig gestellte Fragen

Besteht für mich eine Isolationspflicht?

Sie müssen sich nicht mehr in Isolation begeben. Ausnahmen bestehen lediglich für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Wichtig: Für positiv getestete Personen besteht vorübergehend in bestimmten medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen ein Betretungsverbot. Zudem haben Beschäftigte bestimmter Einrichtungen zunächst ein Tätigkeitsverbot. Nähere Informationen entnehmen Sie den nachfolgenden Fragen.

Nimmt das Gesundheitsamt weiterhin Kontakt zu mir auf?

  • Bei einem positiven PCR-Test: Sie bekommen vom Gesundheitsamt einen Link per SMS oder Email zu einem Online-Formular zugesendet. Bitte füllen Sie dieses unverzüglich aus. Nach Bearbeitung Ihres Falles durch die Fallbearbeiter wird Ihnen eine E-Mail mit weiteren Informationen zugeschickt.
  • Bei einem positiven Schnelltest: Die testende Stelle ist weiterhin verpflichtet, Ihre Infektion beim Gesundheitsamt zu melden. Sofern Sie eine E-Mailadresse in der Teststelle angegeben haben, erhalten Sie in der Regel eine Infomail durch das Gesundheitsamt.

Kann ich weiterhin ein positives Selbst- oder Schnelltestergebnis durch einen PCR-Test bestätigen lassen?

Sie können das Testergebnis zur Bestätigung durch einen PCR-Test überprüfen lassen. Der PCR-Test kann kostenlos in einer Teststelle, die PCR-Testungen durchführt, erfolgen.

In welchen Einrichtungen habe ich ein Betretungsverbot?

Positiv getestete Personen haben für einen Zeitraum von fünf vollen Tagen nach dem Tag der Vornahme des ersten positiven Tests (Selbst-, Schnell-, oder PCR-Test) in folgenden Einrichtungen ein Betretungsverbot:

  • Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen oder in der eigenen Häuslichkeit der pflegebedürftigen Person erbringen,
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu diesen Dienstleistungen. Gleiches gilt für Personen, die diese Leistungen im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Buchstaben a bis e genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden und
  • Rettungsdienste.

Ausnahmen:

Das Betretungsverbot gilt nicht für:
  • Personen, die in der Einrichtung behandelt, betreut, untergebracht oder gepflegt werden,
  • zwingend notwendige Begleitpersonen im Rahmen einer medizinischen Behandlung,
  • die Sterbebegleitung sowie
  • Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz, soweit dies zur Erfüllung des Auftrages zwingend erforderlich ist.

Für welche Berufsgruppen gilt ein Tätigkeitsverbot nach einer Coronainfektion?

Beschäftigte, die in Einrichtungen oder Unternehmen im Sinne des § 28b Absatz 1 Nr. 3-4 Infektionsschutzgesetz tätig sind, unterliegen bei einem positiven Schnell- oder PCR-Testergebnis einem beruflichen Tätigkeitsverbot.

Betroffene Berufsgruppen
Konkret betroffen sind Beschäftigte folgender Einrichtungen:

  • Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen oder in der eigenen Häuslichkeit der pflegebedürftigen Person erbringen,
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu diesen Dienstleistungen. Gleiches gilt für Personen, die diese Leistungen im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
Der Beginn und das Ende des Tätigkeitsverbots wird nicht gesondert durch das Gesundheitsamt angeordnet, denn die Verpflichtung ergibt sich aus der Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Beendigung des Tätigkeitsverbots

Sie dürfen erst wieder zur Arbeit gehen, wenn Sie der verantwortlichen Person der Einrichtung

  • ein negatives Coronaschnelltestergebnis oder
  • ein negatives PCR-Testergebnis bzw. ein positives PCR-Testergebnis mit einen CT-Wert über 30
vorgelegt haben.

Auch ein beaufsichtigter Selbsttest im Rahmen der Beschäftigtentestung ist ausreichend, wenn das Ergebnis bescheinigt wird.

Sofern das Testergebnis des Coronaschnelltests weiterhin positiv sein sollte bzw. das PCR-Testergebnis weiterhin einen CT-Wert unter oder gleich 30 aufweist, darf ein erneuter Test zur Beendigung des Tätigkeitsverbots frühestens nach 24 Stunden vorgenommen werden.

Die Testung wird in der Regel in der Einrichtung selbst oder in Teststellen, welche durch die Einrichtung im Sinne der Unternehmenstestung beauftragt worden sind, durchgeführt. Die Testung kann zur Wiederaufnahme der Beschäftigung auch im Wege der Selbstzahlertestung durch Teststellen angeboten werden.

Diese Testung fällt nicht unter die kostenlose Bürgertestung. Auch kostenlose PCR-Testungen zur Beendigung des Tätigkeitsverbots sind nicht zulässig.

Gilt für mich eine Maskenpflicht oder -empfehlung?

Die Pflicht zum Tragen einer Maske besteht für Sie nicht. Es besteht jedoch die dringende Empfehlung, für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des Tests in Innenräumen außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen.

Gibt es weitere Empfehlungen oder Verhaltensmaßnahmen, die ich beachten sollte?

Zudem empfiehlt Ihnen Ihr Gesundheitsamt die grundsätzlichen Verhaltensmaßnahmen bei einer viralen Infektion:

  • Bei Kontakt zu Angehörigen Ihres Haushaltes sollten Sie und Ihre Angehörigen mindestens 1,5 m Abstand halten und Sie mindestens eine medizinische Maske tragen.
  • Sie sollten möglichst getrennt von anderen Personen in einem Einzelzimmer untergebracht sein.
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Lüftung aller Räume.
  • Nehmen Sie und Ihre Angehörigen Ihre Mahlzeiten möglichst zeitlich und räumlich getrennt voneinander ein.

Wie erhalte ich einen Genesenennachweis?

Wichtig: Ohne positiven PCR-Test ist die Ausstellung eines Genesenenzertifikates nicht möglich.

Für die Ausstellung eines digitalen Genesenenzertifikates können Sie sich mit ihrem positiven PCR-Testergebnis an eine teilnehmende Apotheke wenden. Falls Ihnen Ihr positives PCR-Testergebnis nicht vorliegt, wenden Sie sich bitte an die Teststelle/Arztpraxis, die den Abstrich vorgenommen hat.

Einen Nachweis in schriftlicher Form können Sie über das Online-Formular „Formular zur Anforderung einer Genesenenbescheinigung“ beim Gesundheitsamt anfordern.