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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

31.01.2022

Zahl der SGB-II-Bedarfsgemeinschaften im Kreis Kleve sinkt weiter

Jobcenter legt Januar-Statistik zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor

 

Kreis Kleve – Im Kreis Kleve leben derzeit 12.828 Menschen in 7.192 so genannten SGB-II-Bedarfsgemeinschaften. Die Zahl der Menschen, die diese Transferleistungen erhalten, ist in den letzten Monaten deutlich gesunken. So lag die Zahl der betroffenen Menschen vor einem Jahr noch bei 13.928 (Januar 2021) - im Vormonat Dezember 2021 waren es 13.082 Personen.

9.563 der aktuell betroffenen Menschen sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte – bei den verbleibenden 3.265 Sozialgeldempfängern handelt es sich in der Regel um Kinder. Mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kreis Kleve ist zwischen 25 und 49 Jahre alt. Der Frauenanteil liegt in dieser Altersgruppe bei 53,6 Prozent. Von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern im Kreisgebiet befinden sich etwa 4,9 im SGB-II-Leistungsbezug. Im überregionalen Vergleich liegt der Wert bundesweit bei 6,4 und landesweit bei 8,7. In den Nachbarkreisen liegt diese Quote in Wesel bei 6,9, in Viersen bei 5,4 und in Borken bei 3,7.

Die Zahlen der Vermittlung in Arbeit werden in der Statistik des Jobcenters Kreis Kleve mit einer dreimonatigen Wartezeit erfasst. In die Januar-Statistik gehen somit die Vermittlungszahlen aus dem Monat September ein. Im September 2021 konnten 305 Personen in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. Weitere 102 Menschen arbeiten nun in einem Minijob. Dies sind insgesamt rund 13 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (361 Personen).

Kosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Im Dezember 2021 wurde zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II ein Betrag in Höhe von rund 9,3 Mio. Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen hiervon etwa 1,3 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft. Im Jahr 2021 lagen die finanziellen Aufwendungen bei insgesamt 110 Mio. Euro.