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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

25.04.2022

Wege bitte nicht verlassen und Hunde anleinen

Der Kreis Kleve und die Biologischen Stationen im Kreis Kleve informieren zur Brut- und Setzzeit über richtiges Verhalten in den Naturschutzgebieten.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve und die Biologischen Stationen im Kreis Kleve rufen dazu auf, sich in den Naturschutzgebieten rücksichtsvoll zu verhalten. Naturschutzgebiete sind wertvolle Lebens- und Rückzugsräume für zahlreiche Tierarten, etwa für seltene Vogelarten. Im Frühjahr - zur Brut- und Setzzeit - ist es besonders wichtig, die Tiere nicht zu stören und aufzuschrecken. Spaziergänger, Wanderer, Jogger und Radfahrer werden gebeten, auf den Wegen zu bleiben. Vögel könnten sich ansonsten gestört fühlen und abwandern. Die Tiere sind außerdem darauf angewiesen, dass die Menschen ihren Hund an die Leine nehmen. Vor allem bodenbrütende Vogelarten werden durch Hunde so stark beunruhigt, dass sie ihr Gelege verlassen und die Eier auskühlen oder die jungen Vögel verhungern müssen.

Die Bedingungen für Brut- und Rastvögel haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Ein Grund dafür ist, dass leider nicht alle Besucherinnen und Besucher Rücksicht auf die Natur nehmen. Der Kreis Kleve und die Biologischen Stationen werden auch in diesem Frühjahr Kontrollen durchführen. Personen, die sich nicht an die genannten Regelungen halten, müssen mit Verwarngeldern rechnen.

 Flussregenpfeifer

Bodenbrüter wie der Flussregenpfeifer werden durch Besucherinnen und Besucher abseits der Wege oder durch freilaufende Hunde aufgeschreckt. Foto: © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.