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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

21.12.2021

Unfallkommission Kreis Kleve wird drei Gefahrenpunkte entschärfen

In Issum wird eine Ampel errichtet. Auf dem Gebiet der Wallfahrtsstadt Kevelaer wird es eine Geschwindigkeitsbegrenzung sowie eine bauliche Veränderung geben.

Kreis Kleve – Die Unfallkommission des Kreises Kleve hat Maßnahmen beschlossen, um drei Unfallschwerpunkte in der Gemeinde Issum und in der Wallfahrtsstadt Kevelaer zu entschärfen. Trotz verschiedener, in der Vergangenheit bereits getroffener straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen kam es in den betroffenen Kreuzungsbereichen immer wieder zu Unfällen mit Verletzten und Sachschäden. Unfallursache waren dabei überwiegend Vorfahrtverletzungen.

Die Vertreter der verschiedenen Straßenbaulastträger – der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Kreis Kleve Bauverwaltungs GmbH (KKB) -  haben in Abstimmung mit der Gemeinde Issum und der Wallfahrtsstadt Kevelaer, der Kreispolizeibehörde und der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Kleve folgende Maßnahmen beschlossen:

Die Kreuzung Sevelener Straße (L 362) / Nieukerker Straße (L 479) südlich der Ortschaft Issum-Sevelen erhält eine Ampel. Die Planungen und der Bau der Ampelanlage soll möglichst schnell erfolgen. Die Arbeiten werden allerdings einige Monate in Anspruch nehmen, da verschiedene Projekt-Partner beteiligt werden müssen.

Auf dem Stadtgebiet der Wallfahrtsstadt Kevelaer wird nahe der Autobahnauffahrt „Uedem“ der A57 im Kreuzungsbereich Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Winnekendonker Straße (L 362) die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert. Zudem wird eine weitere stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in Fahrtrichtung A57 errichtet. Dann wird die Geschwindigkeitsbeschränkung auf beiden Fahrbahnseiten überwacht werden.

Im weiteren Verlauf wird die Kreuzung Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Et Grotendonk (K 13) / Schravelner Straße (K 13) baulich verändert. Welche Ausgestaltung dazu infrage kommt, wird durch Straßen NRW untersucht.  Möglich sind etwa eine Ampel oder ein Kreisverkehr.