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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

10.06.2021

Sonderunfallkommission traf sich am Neesendyck in Kerken

Radfahrer-Frequenz auf dem Spyckweg wird ermittelt / Neue Verkehrsschilder „Achtung Radfahrer“ bereits aufgestellt

 

Kreis Kleve – Die Sonderunfallkommission „Tödliche Unfälle“ beriet bei einem Ortstermin am Neesendyck (Kreisstraße 38) in Kerken über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation. Anlass war ein tragischer Verkehrsunfall Ende April an der dortigen Einmündung zum Spyckweg, bei dem ein Radfahrer verstorben ist. An dem Treffen nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Kleve, der Gemeinde Kerken, der Kreispolizeibehörde und der KKB für den zuständigen Straßenbaulastträger Kreis Kleve teil.

Während der Ermittlungen der Kreispolizeibehörde hatte es Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Kerken gegeben, dass der Spyckweg verstärkt von Radfahrern genutzt wird, obwohl er nicht zum Fahrradroutennetz der Gemeinde Kerken gehört. Deswegen gibt es auch keine direkte Verbindung zwischen dem Spyckweg und dem Geh-/Radweg am Neesendyck. Aufgrund von Leitplanken, einem Graben und einem Niveauunterschied ist das direkte Queren des Neesendycks an dieser Stelle gar nicht möglich.

Beschlossen wurde, dass in den kommenden Sommermonaten ermittelt wird, wie intensiv der Spyckweg tatsächlich von Radfahrern genutzt wird. Zum Vergleich wird auch die Frequenz auf der ausgewiesenen Radroute über den Fulkenbruchsweg festgestellt. Sobald diese Zahlen vorliegen, wird die Sonderunfallkommission über bauliche Änderungen beraten. Als „Sofort-Maßnahme“ wurde auf dem Neesendyck aus beiden Fahrtrichtungen vor der Einmündung des Spyckwegs bereits das Verkehrszeichen „Achtung Radfahrer“ aufgestellt.