Direkt zu:
Sprache

Suche
Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

02.08.2021

KKB-Geschäftsführer Gerhard Koenen geht in Ruhestand

Landrätin Silke Gorißen verabschiedet den Experten für Hoch- und Tiefbau

Kreis Kleve – Die Strichliste mit der Anzahl der letzten Arbeitstage habe er schon weggeworfen, scherzt Gerhard Koenen: „Ab jetzt geht es auch im Kopf.“ Noch bis zum 27. August ist der langjährige Geschäftsführer der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) in seinem Büro und auf den Baustellen des Kreises Kleve anzutreffen. Dann folgt der Rest-Urlaub, ehe sein Vertrag am 30. September endet.

Mit Koenen verlässt ein „Mann der ersten Stunde“ die KKB. Der Weezer begann seine Tätigkeit bei der neugegründeten GmbH am 1. Mai 1995 – vier Monate, nachdem die KKB aus der Taufe gehoben worden war. Zunächst war er als Bauleiter tätig. Am 28. September 2004 übernahm er die Geschäftsführung. Als Hoch- und Tiefbauer – Fernstudium in Würzburg – deckte er die beiden wichtigsten Zweige der KKB ab. Mit dem Erwerb, der Bewirtschaftung und Vermietung von Objekten ist vor einigen Jahren eine dritte Aufgabe für die KKB hinzu gekommen.

Landrätin Silke Gorißen dankte dem langjährigen Geschäftsführer für seine Arbeit. „Sie haben die vielen Bauprojekte stets zuverlässig und verantwortungsvoll betreut. Die KKB und der Kreis Kleve verlieren durch Ihren Ruhestand nicht nur einen ausgewiesenen Experten für den Hoch- und Tiefbau, sondern auch einen gewissenhaften und sympathischen Menschen. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles nur erdenklich Gute, bleiben Sie gesund!“

„Es waren spannende und abwechslungsreiche Jahre“, blickt Koenen zurück. „Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben wurde es nie langweilig.“ In Erinnerung geblieben sind vor allem die Neubauten der Hochschule Rhein-Waal und des Berufskollegs des Kreises Kleve in Geldern. „Nicht nur wegen der Größe der Projekte, sondern auch aufgrund der besonderen Anforderungen an die Gebäude.“ Eine wichtige Aufgabe sei der Neubau nahezu aller Rettungswachen im Kreisgebiet gewesen. In Erinnerung bleibt zudem die neue Spitze auf dem Nordturm von Schloss Moyland. „Einen Schlossturm restauriert man ja nicht jeden Tag.“

Die freie Zeit möchte Koenen künftig der Familie widmen. Neben vier Kindern warten bereits zwei Enkel auf ihren Opa.

Bei der KKB gibt es einen fließenden Übergang: Nach Koenen übernimmt mit Stephan Giesen der Leiter der Abteilungen Tiefbau und Straßenbau die Geschäftsführung.

KKB-Geschäftsführer Gerhard Koenen geht in Ruhestand

Landrätin Silke Gorißen verabschiedete sich von Gerhard Koenen, dem langjährigen Geschäftsführer der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH. Foto: © Kreis Kleve