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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

30.06.2021

Jugendhilfeausschuss beschließt kurzfristige Projektförderungen

Landrätin Silke Gorißen dankt für das gemeinsame Engagement im Interesse der Kinder, der Jugendlichen und der Familien

 

Kreis Kleve – Mit einstimmigen Beschlüssen ging der Jugendhilfeausschuss nun in die Sommerpause. Unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden Petra Gerits beschlossen die Mitglieder beispielsweise Kreiszuschüsse für das Berufsbildungszentrum Kleve, freiwillige Kreiszuschüsse für die Kitas St. Markus in Bedburg-Hau, St. Josef in Straelen und St. Jodokus in Uedem sowie Kreisbeihilfen für die Träger der offenen Jugendfreizeiteinrichtungen.

Mit Blick auf die vielfältigen aktuellen und künftigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder, Jugendliche und Familien hat der Ausschuss einige Anträge und Projekte der Abteilung Jugend und Familie des Kreises Kleve auf den Weg gebracht. „Ich möchte Ihnen meinen Dank aussprechen, dass wir uns gemeinsam – Verwaltung, Kommunen und Politik – um die Entlastung von Familien in den Sommerferien kümmern und die nun anstehenden Projekte auch als kleine Kompensation für ausfallende Ferienfahrten sehen“, richtete Landrätin Silke Gorißen den Blick auf die Tagesordnungspunkte 13 bis 15. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Anträge heute behandeln und nicht warten, ob und wie stark das Land oder der Bund solche Aktivitäten fördern, denn die Ferien beginnen am kommenden Freitag.“ Die Landrätin bat alle Verbände und Vereine im Kreisgebiet, vor Ort zu prüfen, ob kurzfristige Sommeraktionen angeboten werden können. „Lassen Sie uns so viel Gutes wie möglich auf die Beine stellen. Der Sommer wird zum ‚Durchatmen‘ gebraucht.“ Deshalb habe der Kreis Kleve beschlossen, die eigenen Stadtranderholungen durchzuführen – mit reduzierten Gruppenstärken, guten Hygienekonzepten und im Freien. Das sei wichtig für die Kinder. „Mein Dank gilt dem Team der Abteilung Jugend und Familie und den insgesamt 150 Betreuerinnen und Betreuern, dass sie diese drei Stadtranderholungen kurzfristig realisieren.“ Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses beschlossen einstimmig, die Richtlinien für die „Aktionen Ferienspaß“ zu ändern, Stornokosten der Träger für Ferienfahrten 2021 anteilig zu übernehmen sowie zusätzliche Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Kreis Kleve zu fördern. Landrätin Silke Gorißen: „Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, dass Sie alle ein wachsames Auge auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen haben.“